Samstag, 9. Juli 2011

Schönheit im Alter

Foto: (c) Nils Aschenbeck

Manche Häuser werden nicht gepflegt. Manche Häuser stehen leer und verfallen. Ruinen. Ruinen sind unschön, hässlich, müssen dringend saniert werden. Oder? Manche Häuser werden im alter schön, bekommen im Alter eine eigene würde. - Gesehen im fränkischen Ebenhausen.

Montag, 4. Juli 2011

schwere last

Gesehen in Fulda: Ein kleiner Mann muss die Architektur tragen. Hartes Schicksal im katholischen Dom.

Aber der Engel wird erwachsen - stolzer Blick auf die Architektur.

Dom in Fulda am 4. Juli 2011. Foto (c) Nils Aschenbeck

Sonntag, 26. Juni 2011

Kunsthalle Bremen (II)

... und hier das Foto der Kunsthalle mit ihren Schraubzwingen-Anbauten.

Kunst in der KABA-Fabrik

Gestern hatte ich eine Führung durch die alte KABA-Fabrik in Bremen. Nicht nur die Architektur war interessant, auch die Wände der leerstehenden Fabrik boten manche Überraschung.





alle Fotos: (c) Nils Aschenbeck

Montag, 20. Juni 2011

Plattensterbern

Noch bis zum 26. Juni in Ueckermünde - eine Ausstellung zum Niedergang des Plattenbaus, Fotografien von Robert Conrad. Ein Beispiel für den Niedergang der Moderne - nach 30 Jahren Abriß ...

Samstag, 18. Juni 2011

Die Überlegenheit der Modernen Architektur (?)

Zur Zeit wird die Erweiterung der Kunsthalle in Bremen gebaut. Betrachter glauben kaum, was sie sehen - eine massive Erweiterung zu beiden Seiten des Gebäudes von 1849, die wie ein Schraubzwinge den Altbau in ihre Mitte nimmt, ihn erdrückt, ihn erniedrigt. Es gab einen Wettbewerb, eine Jury ... Was ist passiert? Konnte dieses Ergebnis gewollt sein? Wieso hat man sie dann nicht gleich ganz abgerissen, die altehrwürdige Halle? Ich bleibe dran an diesem Thema. Gründe. Interpretationen.

Zitat von der Seite "www.kunsthalle-bremen.de":

Die erweiterte Kunsthalle fügt sich harmonisch in die Wallanlagen ein, wobei die Flügelbauten die im ersten Bau von 1849 angelegte Symmetrie des Gebäudes wiederherstellen. Innen setzt sich dieses Konzept beispielsweise durch die rechts und links angeordneten Treppenhäuser fort.
Peter Pütz vom Büro Hufnagel Pütz Rafaelian betont das "Wechselspiel zwischen dem Bestand und der modernen Ergänzung. Nachbarschaftlich aber eigenständig verbinden sich Alt- und Neubau zu einem Ganzen." Dies spiegelt sich auch in den verwendeten Materialien wider. Die Außenfassade des Altbaus besteht aus Sandstein, die beiden Kuben des Erweiterungsbaus erhalten eine Fassade aus auf Hochglanz geschliffenem Betonwerkstein mit Naturstein-Zuschlägen.


Architektenpoetik: Harmonisch ist die Symmetrie der Neubauten, nicht aber die Verbindung zum Altbau. Eine Frechheit geradezu ist es, zu behaupten, dass die Neubauten den Altbau verbessern, die alte Architektenabsicht wiederherstellen. Bilder folgen - und sie werden das Desaster verdeutlichen.